Alle Kinder sind willkommen
Egal, aus welcher Familie, Kultur oder Religion. Wir richten uns nach keiner Weltanschauung.
Jedes Kind ist willkommen, egal woher es kommt. Wir geben ihm Zeit, Vertrauen und Raum, die Welt selbst zu entdecken. Auf dieser Seite lesen Sie in wenigen Minuten, wie wir arbeiten.
Sechs Sätze, die unsere Arbeit zusammenfassen. Mehr zu jedem Punkt finden Sie weiter unten.
Egal, aus welcher Familie, Kultur oder Religion. Wir richten uns nach keiner Weltanschauung.
Jedes Kind lernt anders und unterschiedlich schnell. Wir begleiten, wir drängen nicht.
Im Alltag und in der Kinderkonferenz fragen wir nach ihrer Meinung. Regeln entstehen gemeinsam.
Deutsch lernen Kinder bei uns nebenbei: beim Spielen, Essen und Anziehen. Familiensprachen sind willkommen.
Sie kennen Ihr Kind am besten. In regelmäßigen Gesprächen tauschen wir uns über seine Entwicklung aus.
Unser Koch kocht täglich frisch. Niemand muss aufessen. Probieren ist erwünscht, aber kein Muss.
Berlin lebt vom Miteinander. Genau das möchten wir Kindern von Anfang an mitgeben. Wir unterstützen Kinder jeder Herkunft in ihrer frühen Bildung, mit guten und neuen pädagogischen Ideen.
Besonders wichtig sind uns die Sprachförderung für Kinder deutscher und nichtdeutscher Herkunft, ein Umgang ohne Vorurteile und ein Team, das selbst vielfältig ist.
Auch die Eltern sollen sich kennenlernen. Mit gemeinsamen Aktivitäten bringen wir Familien zusammen. Und in regelmäßigen Elterngesprächen besprechen wir, wie wir Ihr Kind gezielt fördern können.
Unsere Erzieher:innen nehmen die Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle der Kinder ernst. Nur so werden sie zu vertrauten Bezugspersonen, die Schutz und Geborgenheit geben.
Kinder wollen gefördert, gefordert und geliebt werden. Wenn sie sich sicher und gehalten fühlen, gehen sie auf Entdeckungsreise. Sie lernen mit allen Sinnen: fühlen, sehen, hören, riechen.
Im Spiel mit anderen erleben sie Freude, Wut und Traurigkeit und lernen, damit umzugehen. Unsere Räume sind bewusst gestaltet, damit sich Kinder wohlfühlen und angeregt werden.
Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit, Stärken und Schwächen, Sprache und Herkunft. Es hat das Recht, gesehen, gehört und geachtet zu werden.
„Lass mir Zeit, es selbst zu tun.“
„Hilf mir, es selbst zu tun.“
Es gibt bei uns keine festen Lernziele, die jedes Kind erreichen muss. Jedes Kind hat das Recht, sich frei zu entfalten (Art. 2 Grundgesetz). Wir begleiten es auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Das heißt für uns, Kinder sollen:
Kinder haben das Recht, bei allen Entscheidungen mitzureden, die sie betreffen (Art. 12 UN-Kinderrechtskonvention). Sie dürfen aber auch einmal nicht mitmachen. So lernen sie früh, was Demokratie bedeutet.
Mitbestimmen heißt nicht, dass jedes Kind immer alles darf. Regeln und Grenzen für das Zusammenleben stellen wir gemeinsam mit den Kindern auf.
So sieht das im Alltag aus:
Für ein Kind„Möchtest du heute schlafen?“
Für die Gruppe„Auf welchen Spielplatz gehen wir heute?“
Für die ganze KitaGroße Fragen entscheiden die Kinder in der Kinderkonferenz per Abstimmung.
Wir ergänzen, was Kinder in der Familie lernen. Eltern sind und bleiben die wichtigsten Bezugspersonen. Deshalb sprechen wir regelmäßig mit Ihnen über die Entwicklung Ihres Kindes.
Wir stärken vier Fähigkeiten:
Jedes Kind lernt in allen sechs Bildungsbereichen:
Das zeigt sich im Tagesablauf, in Projekten, im Spielmaterial und in der Raumgestaltung. Jede Kita bespricht ihr eigenes Profil mit dem Team und überarbeitet es regelmäßig.
Mit einfachen Versuchen bringen wir Kinder zum Staunen und wecken ihre Lust am Forschen. Zum Beispiel:
Wir orientieren uns an Maria Montessori. Ihr Material lädt Kinder zum eigenen Tun ein. In festen Phasen des Tages wählen Kinder selbst, womit sie sich beschäftigen. So sehen wir, welche Themen sie gerade bewegen.
Montessori ersetzt das Berliner Bildungsprogramm nicht, sondern ergänzt es. Bei Sprache und Mathematik überschneiden sich beide. Das Sinnesmaterial stärkt das Selbstvertrauen und das soziale Miteinander. Stille-Übungen, Übungen des täglichen Lebens und die „kosmische Erziehung“ sind zusätzliche Bausteine, die es im Bildungsprogramm so nicht gibt.
Nicht der ganze Tag besteht aus freier Arbeit. Aber was Kinder in diesen Phasen tun, ist die Grundlage für weitere Projekte. Der Tagesablauf ist klar strukturiert und lässt trotzdem Platz für spontane Ideen.
In unseren Kitas wachsen Kinder mit vielen Sprachen auf: mit ihrer Familiensprache und mit Deutsch. Alle Familiensprachen finden Platz, bei der Begrüßung, in Liedern, Reimen und auf Festen.
Wir fördern Toleranz, Akzeptanz und Respekt. Vorurteile und Ausgrenzung greifen wir in Projekten auf und ermutigen Kinder, kritisch nachzudenken.
Unser Team bringt selbst viele Kulturen mit und versteht sich als Brücke zwischen ihnen. Wir feiern die Feste der Familien und gemeinsame Feste wie Geburtstage, Fasching und Kinderfest.
Je besser ein Kind spricht, desto mehr kann es lernen. Deshalb fördern wir Sprache von Anfang an. Wir bauen auf dem auf, was ein Kind schon kann. Die vielen Sprachen der Kinder sehen wir als Bereicherung.
Wir begleiten alles mit Sprache, in ganzen Sätzen. Sagt ein Kind etwas falsch, wiederholen wir es richtig, ohne zu verbessern. So entsteht ein „Sprachbad“.
Wie in allen Berliner Kitas prüfen wir mit vier Jahren den Sprachstand (Verfahren „QuaSta“). Das Ergebnis besprechen wir mit Ihnen.
Jedes Kind hat ein eigenes Tagebuch, das wir gemeinsam gestalten. Mit etwa 3–4 und 5–6 Jahren führen wir je ein Bildungsinterview.
Im Frühjahr, gut ein Jahr vor der Einschulung, beobachten die Erzieher:innen alle vierjährigen Kinder mit dem Bogen „QuaSta“ (Qualifizierte Statuserhebung Sprachentwicklung). Das ist in Berlin gesetzlich vorgeschrieben. Danach erfahren Sie, ob und in welchen Bereichen Ihr Kind besondere Förderung in Deutsch braucht. Kinder mit festgestelltem Förderbedarf sind gesetzlich verpflichtet, eine Kita zu besuchen.
Das Sprachlerntagebuch greift Themen aus dem Alltag des Kindes auf und lädt zum Gespräch ein. Was wir dabei erfahren, hilft uns, passende Sprachangebote zu planen.
Kleine Kinder brauchen Geborgenheit und Nähe. Sie entdecken ihre Umwelt und ihren eigenen Körper. Im Kindergartenalter merken sie, dass sie Mädchen oder Jungen sind, und stellen Fragen. Das ist normal und gehört zur Entwicklung.
Bei uns ist das Teil der ganz normalen Persönlichkeitsbildung. Mädchen und Jungen sind gleichberechtigt.
Im wöchentlichen Wechsel bieten unsere eigenen Fachkräfte musikalische Früherziehung und Theaterpädagogik an.
Wir beobachten regelmäßig, was Ihr Kind gerade lernt und beschäftigt. Für jedes Kind führen wir eine eigene Bildungsdokumentation und halten Fortschritte fest.
In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen erzählen wir Ihnen, wie es Ihrem Kind geht. Und wir hören zu, denn für das Leben zu Hause sind Sie die Expert:innen. Ihre Anregungen und auch Kritik sind willkommen.
Gut zu wissen, zum Aufklappen:
Beobachten und Dokumentieren gehört gesetzlich zur Arbeit einer Kita. Kinder haben eigene Rechte, auch auf Schutz ihrer Privatsphäre (Art. 16 UN-Kinderrechtskonvention). Die Persönlichkeitsrechte des Kindes stehen an erster Stelle. Eltern können für ihr Kind Einwilligungen geben und über die Verwendung der Daten mitentscheiden, immer zum Wohl des Kindes.
Nein, nicht im Einzelfall. Beobachtung und Dokumentation gehören zum Bildungsauftrag der Kita und sind deshalb erlaubt. Damit alles transparent ist, informieren wir Sie darüber im Betreuungsvertrag. Im Team gehen wir sorgfältig mit allen persönlichen Daten um, damit kein Missbrauch möglich ist.
Ja, jederzeit. Manche Beobachtungsbögen haben sogar Fragen an Sie, zum Beispiel, wie Ihr Kind zu Hause spielt oder wie es sich in der Gruppe fühlt. Beobachten und Dokumentieren sehen wir als gemeinsame Aufgabe von Kita und Eltern.
Wir laden Sie rechtzeitig ein und bereiten das Gespräch gründlich vor. Vorher tauschen wir uns im Team aus, damit wir verschiedene Blickwinkel auf Ihr Kind haben. Im Gespräch geht es darum, wie Ihr Kind die Kita gerade erlebt. Bei Bedarf treffen wir gemeinsam Absprachen.
Ein Entwicklungsgespräch ist kein Konfliktgespräch. Wir schauen nicht auf „Defizite“, sondern auf die Stärken Ihres Kindes. Fällt uns doch etwas auf, schildern wir konkret, was wir beobachtet haben, und fragen Sie nach Ihren Ideen. Lösungen suchen wir gemeinsam.
Drei Übergänge erlebt Ihr Kind bei uns. Bei jedem sind wir an seiner Seite.
Wir gewöhnen nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell (infans) ein. Eine vertraute Person, meist Mutter oder Vater, begleitet Ihr Kind. Am besten immer dieselbe, das gibt Halt.
Vorher lernen Sie die Bezugserzieher:in in einem Gespräch kennen. Ihre Fragen und die Bedürfnisse Ihres Kindes stehen im Mittelpunkt. Gemeinsam füllen wir die ersten Seiten des Sprachlerntagebuchs aus.
Tipps im Magazin: Sanfte Eingewöhnung →
Unsere Kitas sind übersichtlich. Die Kinder kennen alle Erzieher:innen aus dem Früh- und Spätdienst und vom Spielen im Garten. Ganz nach dem Sprichwort „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ fühlen sich alle für alle Kinder verantwortlich.
Der Wechsel findet nach der Sommerschließzeit statt. Wer möchte, besucht die neue Gruppe vorher schon für einige Zeit.
Ihr Kind soll sich auf die Schule freuen. Deshalb arbeiten wir mit Grundschulen in der Nähe zusammen. Die Vorschulkinder besuchen den Unterricht, lernen die Räume und künftige Mitschüler:innen kennen und erfahren, was Wörter wie „Sekretariat“ bedeuten.
Auch Sie beraten wir gern, zum Beispiel zur Schuluntersuchung.
Was Kinder früh über Essen lernen, prägt sie ein Leben lang. Unser Koch bereitet Frühstück, Obst- und Gemüsepause, Mittagessen und Vesper täglich frisch in der Kita zu. Gesund und vollwertig, mit vegetarischen Gerichten und viel Obst und Gemüse. Wir achten auf das Alter, auf Allergien und auf religiöse oder kulturelle Regeln.
Mittags essen die Kinder in ihrer Gruppe, die Erzieher:innen sitzen mit am Tisch. Wir sprechen darüber, was schmeckt, wie etwas gekocht wird und was dem Körper guttut.
Mehr im Magazin: So isst Ihr Kind bei uns →
Hier finden Sie die Konzeption in voller Länge. Sie wird mit dem Team regelmäßig überarbeitet.
Am besten erleben Sie unsere Pädagogik vor Ort. Vereinbaren Sie einen Besuch oder melden Sie Ihr Kind direkt an.